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Legal Highs V.S. Medizin sind Räuchermischungen gefährlicher?

Legal Highs VS. Pharma

Vorab möchte ich einmal kurz erzählen, wie ich genau auf so ein Thema komme...das ist ein Thema,was mir persönlich immer übel aufstößt, weil wir Räuchermischung Shops so ein bisschen als die Bösen der Gesellschaft dargestellt werden. Die Gründe sind allseits bekannt: Inhaltsstoffe von LegalHighs sind immer noch unbekannt und nicht getestet. Das stimmt, aber nur teilweise. Bei uns wird grundsätzlich alles getestet, natürlich keine umfangreichen Studien an Tieren usw. Aber wir testen es schon, ob der neue Stoff z.B. toxisch ist und auch, ob er überhaupt für eine Räuchermischung geeignet ist usw. Also es wird schon einiges unternommen und nicht nur auf Legalität gecheckt

Warum der vergleich mit Medizin?

Was hat Medizin und Legal Highs gemeinsam? Eigentlich sind sie grundverschieden. Medizin muss durch ein Zulassungverfahren, für Legal Highs gibt es sowas nicht. So, aber ich denk, dass Medizin manchmal sogar gefährlicher ist. Warum denke ich sowas? Die Arzneimittel wurden doch in Studien getestet und in einem Zulassungsverfahren zugelassen usw. Eigentlich sollte man meinen, dass Medizin in der Apotheke, die euch gesund machen soll, ungefährlich ist.

Gefahren durch Legal Highs in Form von Räuchermischungen

 

Natürlich besteht grundsätzlich bei Missbrauch immer eine Gefahr, es ist wie z.B. bei Alkohol, wenn ich mir eine Flasche Wodka reinkippe, gehen mir auch die Lichter aus. Diese Gefahr ist aber, denke ich, den meisten bekannt. Es gab, Tatsache, vor einiger Zeit ein Cannabinoid, das toxisch war, also tatsächlich giftig. Und da ist es dann schon so, dass es gefährlich sein kann. Also es ist,

wie wenn man sich eine Mahlzeit aus Fliegenpilzen zubereitet und futtert. Das klappt nicht. Also man kann sich da schon vergiften, wie schnell das geht kann ich nicht sagen, aber das ist dann, Fakt, wirklich gefährlich. Damals handelte es sich um den Stoff MDMB-Chmica, wir von Rauchgeist hatten diesen  Räuchermischung Inhaltsstoff nie im Sortiment. Soweit mir bekannt ist , war es auch der einzige, der wirklich toxisch war.

Gefahr bei Badesalzen in Form von Legal Highs

 

Leider haben wir da nicht so sehr viel Erfahrungen mit Badesalzen und deren Inhaltsstoffe, weil wir diese nur am Anfang 2009 ganz kurz verkauften, damals hatten wir von Herbalhighs in England das ganze Sortiment, aber nicht lange. Es passte einfach nicht zu uns, wir wollen ja auch nur ein Produkt vertreten, hinter dem wir stehen können und das war bei Badesalzen und co nicht der Fall.

Mir ist aber Tatsache bekannt, dass es so z.c. 2010 und 2011 einen Stoff Namens MDPV gab, der nicht ohne gewesen sein soll. Aber genaueres, wie sich das geäußert hat, ist mir nicht bekannt.

Warum vergleich Medizin und Legal Highs

 

Jetzt muss ich erst mal vorne wegnehmen: Das, was ich schreibe, trifft nur vereinzelt zu und ist nicht zu projizieren auf die breite Palette an Parma-Produkten. Es gibt einen Fall aus den letzten Jahren, der mir besonders in Erinnerung ist: das Präparat heißt Zoloft® und hat doch für einen ziemlichen Wirbel gesorgt, weil sich nach der Einnahme des Medikaments vereinzelt Personen selbst umgebracht haben, die vorher zum Arzt sind, weil sie sich nicht gut gefühlt haben oder an einem Scheitelpunkt ihres Lebens standen und antriebslos waren. Ich mach am Ende ein Video rein, das ganz gut aufklärt, was ich meine. Ein anderes Medikament war die neueste Anti Baby Pille der
neuesten Generation, die bei doch einigen Frauen für Thrombose sorgte und da war das schlimmste, dass man es schon vor dem Marktstart in Deutschland wusste, weil es in den USA schon massigste Klagen diesbezüglich gab

5 thoughts on “Legal Highs V.S. Medizin sind Räuchermischungen gefährlicher?”

  • Fachmann

    Man kann sich das eigene verantwortungslose Tun auch schön reden. Ihr verdient euer Geld mit dem Verkauf neuartiger Drogen. Diese Drogen können alle möglichen Kurz- und Langzeitfolgen haben, das weiß kein Mensch genau und Ihr sicherlich auch nicht.

    Dass Ihr behauptet ihr würdet auf "Toxizität" testen ist lächerlich. Dafür fehlt euch mit Sicherheit das Wissen und die Ausrüstung. Aus dem gleichen Grund ist es ebenso lächerlich zu behaupten ihr hättet niemals MDMB-Chmica verkauft. Woher wollt Ihr das wissen? Mach Ihr jedes mal eine NMR-Analyse eures Materials? Nein, denn das könnt Ihr gar nicht. Also könnt Ihr auch nicht mit Sicherheit wissen was Ihr verkauft.

    Dann zu argumentieren Medikamente seien ja "ebenfalls unsicher" ist völlig hanebüchen. Ja, sogar Medikamente die durch jahrelange Testreihen gehen können toxisch sein oder andere Langzeitfolgen haben. Und das obwohl es von 100 Wirkstoff-Kandidaten vielleicht einer zur Zulassung schafft. Die anderen fliegen meist wegen Sicherheitsbedenken raus.

    Bei euch schaffen es 100 von 100 Kandidaten zum Verbraucher. Der ist dann das Versuchskaninchen. So einfach.

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    • scusi

      Mach Ihr jedes mal eine NMR-Analyse eures Materials? Nein, denn das könnt Ihr gar nicht. Also könnt Ihr auch nicht mit Sicherheit wissen was Ihr verkauft.
      >>> ohne Analyse geht hier kein Artikel an die Kunden

      Fachmann hat nicht unrecht. LegalHighs sind nicht langzeit-getestet und die Folgen von Mißbrauch sind kaum absehbar. Vor NpsG gingen viele der entwickelten Stoffe auf die Niere oder Leber, eine "risiko-Bewertung" wird nur bei Konsumgütern gemacht, nicht bei Verbrauchsgütern wie RMs.
      Dass wir nicht testen wie das Material ausfällt ist dagegen unwahr : sicherlich fehlt uns selbst das Wissen und die Ausrüstung - aber schon vor NpsG hat RG keinen Artikel versendet der nicht getestet wurde / wir können daher definitiv Stoffe ausschließen die nachweislich nicht verwendet wurden. Warum nachweislich: seit Jahren arbeiten wir nur mit Freigabe und tests von analytischen Laboren. Eine einzige Analyse eines Materials kostet im normalverfahren mehr als 300€ (bei express-analyse das doppelte). Alle Analysen sind seit Jahren lückenlos - zu jeder BtmÄndV findet sich eine entsprechende Vernichtung des Rest-Bestandes.

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  • Neptunos

    Ein sehr interessanter Beitrag! In den Medien findet man sehr oft negative Berichte über Legal Highs, ebenso wie Medikamente. Man kann LHs natürlich nicht direkt mit Medikamenten vergleichen, und doch gibt es offensichtlich einige Berührungspunkte:


    Zu den Medikamenten:
    Also ich würde hier zunächst einmal Kritik an den Inhalten des Films äußern:
    Ich denke der Film zeigt, daß das Interresse an medialen Schauergeschichten in der Öffentlichkeit oft größer ist, als jede Wissenschaftlichkeit oder Objektivität:
    Im Film versuchen 
    verurteilte Gewalttäter ihre Taten mit Medikamenten  in Verbindung zu bringen: Das halte ich für unsinnig und unhaltbar. Jemand muss genau für sich, und unter Anleitung erst einmal abklären, ob er überhaupt dafür bereit ist, ein so wirksames Medikament wie ein SSRI einzunehmen: Viele nehmen solche Tabletten nämlich (trotz Rezept) völlig unreflektiert ein, und jedes nachfolgende Problem wird dann auf das (böse) Medikament  projiziert.

    Die Probleme liegen jedoch letztlich in der Psyche und der Situation eines Menschen verborgen (nicht in der Tablette)  Man schiebt den Medikamenten oft nur die eigene Unreife und Unfähigkeit die Schuhe: Dann sollte mn keine Medikamente nehmen sondern, es vielleicht doch lieber mit der "Ur-Schrei-Therapie" versuchen.

    Und jetzt zu den Räuchermischungen:
    Medikamente sind in Langzeitstudien geprüft, für LHs gibt es (leider) keine Zulassungsverfahren. Da die Gesetzgebung medizinische Studien für LHs (derzeitig) nicht ermöglicht, kann zb. die Bfarm keine Langzeitstudien über LHs anfertigen: Dieses Institut besitzt aber ein umfangreiches Wissen und echte Kompetenz, trotzdem nutzt die Regierung dieses Wissen momentan vorrangig nur, um Stoffe zu verbieten, die dann von noch problematischeren Nachfolgern abgelöst werden. Zumindest ist es in den letzten Jahren so geschehen.

    Im Bereich des medizinischen Hanfs hat man allerdings jetzt erkannt, welches Potential auch für medizinische Anwendungen in psychoaktivem THC steckt, und wird diese Droge in Zukunft sicherlich anders bewerten als bisher. Hier werden jetzt sicherlich auch umfangreiche medizinische Studien begonnen werden. Das ist sehr begrüßenswert.

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  • MadMonkey

    Ich kann mich auf so lange Diskussionen einlassen. Jeder Mensch sollte selber entscheiden, was er konsumiert und was nicht. Wäre Marihuana legal würde ich weiterhin Desert kaufen. Seit dem NpsG empfinde ich die Ware sogar als noch besser. Der Wirkstoff, welcher mit bekannt ist, ist sehr angenehm und kurzfristige Nebenwirkungen sind bei mir nicht aufgetreten. Ich bin völlig geerdet bin im Berufsleben und somit auch zurechnungsfähig zu sagen Ja ich konsumiere gerne Desert. Na und andere trinken 20 Liter Kaffee am Tag und rauchen zwei Schachteln Zigaretten und abends dann noch die zwei Flaschen Bier. Jede Wette ich bin deutlich gesundheitsbewusster als der Durchschnitt und trotzdem konsumiere ich synthetische Cannabinoide. Und wenn ich 90 bin vielleicht immer noch. Im Verhältnis sind rms eher harmlos allerdings muss der Umgang damit verantwortungsbewusst ablaufen. In vielen Fällen ist das nicht so aber dafür kann Rauchgeist allerdings nichts. Bei einer Alkoholleiche sagt ja auch keiner diese bösen Brauereien, Weingute die Supermärkte usw.

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  • Neptunos

    Ein sehr guter und ehrlicher Beitrag! Ich gebe Dir recht, wenig Worte sagen oft mehr als endlos lange Diskussionen...

    Auch ich bin der Meinung das jeder selbst entscheiden können sollte was er konsumiert, und auch ich würde heute ehrlich gesagt nicht mehr auf natürliches Cannabis umsteigen! Ich bin der Meinung man sollte auch synthetische Cannabinoide gezielt freigeben: Der neue Wirkstoff ist  auch bei mir ohne kurzzeitige Nebenwirkungen, und es bleibt zu hoffen, das  hier nicht sofort wieder ein (unreflektiertes) Verbot kommt. Auch ich habe Gründe, daß mir Desert wesentlich lieber ist als Gras vom Straßendealer, um den ich heute (zum Glück) einen großen Bogen machen kann.

    Lustige Erfahrungsberichte und ebenso warnende und todernste Posts im Internet vermitteln heute längst nicht mehr nur das Bild einer verwahrlosten, und sich selbst nicht im Griff habenden Drogenszene, sondern vielmehr einer mündigen, und verantwortungsbewussten Community. Diese Community kann auch aufzeigen, dass sie durchaus in der Lage ist ihren Drogenkonsum zu reflektieren: Im positiven wie im negativen Sinne.

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